Bündnis90/Die Grünen KV Bodenseekreis

Kurzwahlprogramm für die Kreistagswahlen 2009

Mehr Grün im Bodenseekreis – deshalb
mehr Grüne in den Kreistag


Grüne für Klima- und Umweltschutz


Für uns ist der Klimaschutz ein Schwerpunktthema. Wir haben uns massiv für eine effektive Abfallwirtschaft eingesetzt und dafür, dass mittlerweile der gesamte Biomüll aus der braunen Tonne in einer hochmodernen Vergärungsanlage mit Biogasgewinnung verwertet wird.

 

Wir setzen uns ein für

 

  • den Ausbau von regionalen Energie- und Nahwärmenetzen
  • die Nutzung von Biomasse als Energiequelle
  • ein optimiertes Energiemanagement und die Nutzung alternativer Energien in kreiseigenen Gebäuden
  • die Umstellung der kreiseigenen Fahrzeuge auf energiesparende Modelle
  • eine flächenschonende Siedlungsentwicklung und neue Wege bei der Ausweisung von
    Gewerbegebieten
  • die Vermeidung einer leichtfertigen Überbauung der Bodensee-Uferzone

 

Grüne für die gentechnikfreie Region Bodensee


Wir kämpfen weiter für das Ziel einer gentechnikfreien Landschaft Bodenseekreis, auch wenn diese von der Kreistagsmehrheit in der vergangenen Legislaturperiode abgelehnt worden ist. Auch stehen wir für eine nachhaltige Unterstützung einer biologisch-dynamisch orientierten Landwirtschaft wie einer regionalen Vermarktung (Schlachthofinitiative Überlingen). Wir werden auch das Kreispflegeprogramm (Hochstammaktionen) weiterhin fördern.


Grüne für solide Finanzen


Der Bodenseekreis ist mit ca. 56 Mio. Bzw. 273 Euro pro Kreiseinwohner überdurchschnittlich hoch verschuldet (Landesdurchschnitt 182 Euro pro Ew.). Wir wollen diesen Trend stoppen, indem das überdimensionierte Kreisstraßenprogramm zurückgefahren und den Wünschen der Bürgermeisterfraktionen nach möglichst niedriger Kreisumlage entgegengewirkt wird.


Grüne für Versorgungsnetze in kommunaler Hand


Es gilt den Marktmonopolen großer Versorgungsgesellschaften entgegenzuwirken. Daher unterstützen wir auf dem Energiesektor die Gründung von Regionalwerken. Im Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung werden wir darauf achten, dass das Landratsamt als Aufsichtbehörde der Kommunen undurchsichtigen Finanzexperimenten aus steuerlichen Gründen die Zustimmung versagt.


Grüne für umweltfreundliche Mobilität


Menschen und Natur werden durch Auto- und Flugverkehr immer stärker belastet, auch durch Umweltschäden, durch Lärm und durch Flächenverbrauch.

 

Wir setzen uns ein für

 

  • den Ausbau statt dem Neubau von Straßen
  • eine zügige Umsetzung des Bodensee-Radwegekonzepts
  • eine weitere Förderung des öffentlichen Nahverkehrs mit einem teilweise zweigleisigen und dem durchgehend elektrifizierten Ausbau der Bodenseegürtelbahn als mittelfristiges Ziel
  • der Erweiterung der BOB/Geißbockbahn bis Salem als Nahziel
  • einem grenzüberschreitenden Tarifverbund Bodensee
  • den Erhalt bürgernaher und dezentraler Versorgungs- und Beratungseinrichtungen
    (Zulassungsstellen, Krankenhäuser, schulpsychologische Beratung)

 
Grüne für Bildung, Soziales und Kultur


Die Arbeitswelt wandelt sich von industrieller Arbeit hin zu Dienstleistung und lebenslanger Bildung. Vielfältige Bildungseinrichtungen sind für den Kreis ein wichtiger Standortfaktor. Daher haben wir den Aufbau des Kreiskulturamtes in Salem und die Erweiterung des Berufsschulzentrums Friedrichshafen, den Bau der Schulturnhallen in Überlingen und Markdorf, die Sanierung und den Ganztagesausbau des Bildungszentrums Markdorf und der Tannenhagschule in Friedrichshafen engagiert unterstützt. Wir nahmen und nehmen finanzielle Kürzungen in den Schulhaushalten nicht hin.


Wir setzen uns ein für

 

  • die Schaffung von familien- und kinderfreundlichen in Betrieben, Ämtern und Schulen
  • den Erhalt und den Ausbau des guten Standards bei der Ausstattung der Kreisschulen
  • die Weiterführung der Aktion 0% Jugendarbeitslosigkeit
  • die Verstärkung der Prävention in der Jugendhilfe
  • die Förderung der kulturellen Arbeit im Kreis (VHS, Jugendkunstschule)
  • die ideelle Unterstützung freier Träger in den Gemeinden (Musikschulen)
  • Hilfen für bürgerschaftliche und soziale Initiativen (Aktionsbündnis Familie, Frauen helfen Frauen, Familien- und Jugendtreffs)

 

Das Programm zum Download