Klimaschutz: Wie gut bin ich dabei?

Klimaschutz verlangt nicht nur aktives Mitwirken aller Regierungen der Welt durch Erlass entsprechender Gesetze zur Einsparung von CO2, sondern aktive Beteilung jedes einzelnen Weltenbürgers.

Wenn Sie wissen wollen, wie gut Sie dabei sind, können Sie mit ein paar Fragen zu Wohnen, Mobilität und Ernährung ihren „ökologischen Fußabdruck“ bestimmen und dabei auch feststellen, wo sich eine Änderung des Verhaltens am meisten lohnt.

Machen Sie doch einfach mal den Test im Internet auf dieser Seite: http://www.fussabdrucksrechner.at/de/calculation/personal. Ihre persönliche CO2- Bilanz können Sie auch hier ermitteln: https://klimaohnegrenzen.de/kompensieren. So sehen Sie, wo es sich am ehesten lohnt, durch Verhaltensänderungen zum Klimaschutz wirksam beizutragen! Weitere Infos finden Sie hier: https://www.wwf.de/living-planet-report/

Klima schützen - Ökostrom nutzen!

Haben Sie schon mal mit dem Gedanken gespielt, Ökostrom zu nutzen? Er macht den Backofen gleich warm, die Lampen gleich hell wie konventioneller Strom, wird aber klimaneutral erzeugt aus Wasserkraft, Biogas, Solar- oder Windkraftanlagen.... So wird der hohe CO2- Ausstoß von Verbrennungs-kraftwerken vermieden und damit ein wichtiger Beitrag gegen die Klimakatastrophe geleistet. Dabei muss Ökostrom nicht teurer sein als Ihr bisheriger Strom. Eine Übersicht über die Anbieter von Ökostrom finden Sie hier: http://www.oekostrom-vergleich.com/oekostrom-vergleich.

Eine weitere Quelle für Infos zum Ökostrom:

- https://www.oekotest.de/bauen-wohnen/Oekostromanbieter-Wie-man-gute-erkennt-_600763_1.html und

- http://www.strom-wechseln.net/.

Wenn Sie einen günstigen Anbieter gefunden haben, erledigt dieser ganz einfach die Umstellungsformalitäten. Zusätzlich bieten die meisten Firmen im ersten Jahr einen Neukundenbonus an. Wir danken Ihnen für Ihre Bereitschaft, der Umwelt zuliebe zu handeln!

Klimaschonend handeln!

Verkehr reduzieren: Ganz einfach!

Wir alle haben die Nase voll vom heftigen Verkehr auf der B31.

Dabei kann jeder von uns mit ein paar einfachen Maßnahmen dazu beitragen, dass er weniger wird:

• Wieso Obst und Gemüse im Supermarkt oder beim Discounter kaufen, das es bei uns ab Hof direkt beim Erzeuger gibt? Wenn jede/r Immenstaader pro Woche 1/2 kg Obst weniger im Supermarkt kauft, sind das schon ca. 3 500 kg = 3,5 t weniger, die per LKW transportiert werden müssen. Pro Jahr ergibt das ca. 140 t in 40 Wochen, in denen z.B. Äpfel angeboten werden. Gleichzeitig verhelfen Sie auch unseren Landwirten zu einem besseren Erlös für ihre Produkte, denn bei den Großhändlern bekommen sie viel weniger und auch später bezahlt.

• Shoppen Sie wirklich nur online, wenn es die gewünschten Produkte nicht in erreichbarer Nähe zu kaufen gibt? Verzichten Sie dabei auch auf unnötige Rücksendungen? So sparen Sie die entsprechenden Warentransporte und eine Menge Verpackungsmaterial ein. Gleichzeitig geben Sie den lokalen Händlern die Chance für ein ordentliches Warenangebot. Viele Geschäfte müssen schließen, weil unnötig viel im Internet gekauft wird, und wir stöhnen dann über die toten Geschäftsstraßen!

• Ist wirklich jeder Einkaufswunsch so dringend, dass Sie sich gleich ins Auto setzen müssen, um ihn in der Stadt zu befriedigen? Oft lassen sich mehrere Aufgaben zusammen erledigen, wenn auch vielleicht eine Woche später. Oder schauen Sie doch erst mal, was der lokale Handel anbietet. Mit etwas Glück ist da auch Ihr Wunsch zu erfüllen...

Umweltfreundiche Technik: Wen könnte ich fragen?

Viele Menschen, vielleicht auch Sie, möchten gerne etwas für unsere Umwelt tun, indem sie umweltfreundliche Techniken nutzen wollen. Außer von Internet, Medienberichten und Werbung möchte man aber auch gerne Informationen direkt von Anwendern dieser Technik bekommen, so z.B. zu den Kosten, der Funktionsweise und eigenen Erfahrungen. Um Ihnen dies vor Ort in Immenstaad zu ermöglichen, möchten wir eine Datenbank aufbauen, in die Mitbürger aufgenommen werden, die eine der unten angeführten Techniken selbst anwenden und bereit sind, interessierten Mitbürgern vor Ort Auskunft zu geben über ihre Erfahrungen. Diese Datenbank wird aber im Sinne des Datenschutzes nicht veröffentlicht, sondern dient uns nur dazu, bei Nachfrage von Interessierten einen Kontakt zu einem oder mehreren Anwendern herzustellen.  Sollten Sie also selbst Nutzer einer dieser Techniken sein und zu ihrer Verbreitung beitragen wollen, wäre es schön, wenn Sie sich in unsere Datenbank aufnehmen lassen:

Bereich Wärme: Sonnenkollektoren, Heizung mit Bio-Energie, Wärmepumpe, Blockheizkraftwerk; Wärmepuffer...

Bereich Hausbau: Holzhaus, Passivhaus, Energieplus-Haus, Isolierung mit Naturstoffen...

Bereich Fortbewegung: Carsharing, Elektroautos, Hybrid-Autos, Gasautos...

Bereich Elektrizität: Solarzellen, Blockheizkraftwerk...

Bereich Wasser: Regenwasser-Nutzung mit Zisterne und Hauswasserwerk

Bereich Licht: Besondere Nutzung von LEDs

Haben wir etwas vergessen? Sie dürfen gerne ergänzen!   Bisher haben wir Rückmeldungen zu diesen Bereichen (schwarz). Wer ist Anwender der grau markierten Techniken und möchte gerne Interessierten helfen? Bitte melden!

In diesem Falle senden Sie bitte eine E-Mail an info(at)gruene-immenstaad.de mit folgenden Inhalten: Name, Adresse, Telefon, Mail-Adresse, und der Art ihrer Anlage.

Wir bitten Sie dann bei Nachfragen darum, den Kontakt zu Interessenten aufzunehmen. So kommen Ihre Daten nicht in falsche Hände.

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft, der Umwelt zu dienen!  

Der Ortsverband von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Immenstaad   Das Vorstandsteam Angelika Eckstein, Franziska Breyer, Karl Guter    

Initiative gegen unnötigen Verkehrslärm

Bei uns am Bodensee gibt es nicht wenige Mitbürger, aber auch Touristen, die glauben, mit lautem Motorenlärm ihrer Umgebung imponieren zu müssen. Wir sind ohnehin schon vom starken LKW- und PKW-Verkehr auf der B31 geplagt und versuchen, mit Flüsterbelag dagegen anzukämpfen. Trotzdem kommt es nicht selten vor, dass einzelne Autos und Motorräder von Kirchberg bis Fischbach oder durch das ganze Dorf wegen ihrer Sportauspuffe zu hören sind.

Aus diesem Grund haben wir ein Schreiben an das Bundesverkehrsministerium, das Bundesumweltministerium und die Presse gerichtet und entsprechende Maßnahmen verlangt. Sie können es hier herunterladen, ebenso einen Bericht aus dem Südkurier vom 15.03.2018 dazu.

Siehe auch den Beitrag im Südkurier vom 6. April zu diesem Thema.

Endlich Verbesserungen an der Einfahrt zur B31 West!

                        

 

Sicher sind Sie auch schon oft, besonders im Sommer, lange Zeit an der Ausfahrt West gestanden und mussten minutenlang warten, bis eine Lücke im dichten Verkehr auf der B31 groß genug war, um gefahrlos in Richtung Meersburg einfahren zu können.

 

Aus Anlass der Bauarbeiten an der Meersburger Straße haben wir vom Ortsverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Zusam­menarbeit mit der Ortsgruppe des BUND in mehreren Schreiben an das Regierungspräsidium Tübingen unter Beilage von Unfallberichten der letzten Monate auf die besondere Gefahrenlage hingewiesen und dringend Abhilfe angemahnt. Vom RP wurde jedoch die Notwendigkeit von Maßnahmen bestritten.

 

Nun ist aber doch, sicher auch durch unsere Mitwirkung, eine Lückenampel eingerichtet worden und trägt seitdem wesentlich zu einer entspannteren und sichereren Einfahrt in die B31 bei. Hoffen wir, dass sie in Zukunft hilft, Unfälle zu verhindern!