Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nachdem die Wahlen vom 26. Mai ausgezählt sind, freuen wir uns außerordentlich über die für BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN so hohen Stimmengewinne auf der Ebene von Europa, dem Bodenseekreis, dem Gemeinde- und Ortschaftsrat. Wir führen dies darauf zurück, dass es, nicht zuletzt durch die Fridays for Future-Bewegung der Jugend, nun vielen Menschen ins Bewusstsein gerückt ist, dass wir nicht mehr so weitermachen dürfen wie bisher. Wenn dies dann auch Auswirkungen auf das politische und persönliche Handeln und nicht nur auf die Stimmabgabe hat, werden die Fortschritte wohl bald spürbar sein.

Für den Ortsverband der Grünen werden nun statt bisher drei jetzt vier KandidatInnen in den Gemeinderat einziehen: Markus Böhlen, Martin Gomeringer, Sven Volk und Sonja Heß. 

Auch bei der Wahl für den Ortschaftsrat war das Ergebnis so günstig mit 37,4% der Stimmen für die Grünen, sodass sich hier eine weitere grüne Kandidatin zusätzlich für Kippenhausen einsetzen kann. Die neuen grünen Ortschaftsräte sind Martin Gomeringer, Sonja Heß und Ulrike Seitz.

Wir vom Vorstand des Ortsverbandes Immenstaad von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN bedanken uns für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit und versprechen Ihnen, das Möglichste zu tun, uns für die in unseren Infos genannten Ziele einzusetzen. Wir danken auch von Herzen den Bürgerinnen und Bürgern, die bereit waren für eine Kandidatur zum Gemeinderat bzw. Ortschaftsrat.

Wenn Sie die Ergebnisse der Wahlen detailliert studieren wollen, finden Sie hier alle Informationen:  http://wahlen11.rz-kiru.de/08435024W/index.html.

Europa: Dafür setzen wir uns ein!

Am 16. April fand in Immenstaad eine Veranstaltung des Ortsverbandes Immenstaad von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN statt mit Dr. Franziska Brantner zum Thema Europa: Dafür setzen wir uns ein! Zuerst gab Frau Brantner einen Überblick über ihre Biografie, die ihre Kompetenz in europapolitischen Fragen belegt: Geboren im Dreiländer-Eck in Lörrach, wurde sie nach internationalen Studienjahren 4 Jahre lang Mitglied in der Grünen Fraktion des Europäischen Parlaments. Seit 2013 ist sie Abgeordnete des Bundestages und dort familienpolitische und europapolitische Sprecherin.

Anschließend berichtete sie über einige aktuelle Themen, die Europa derzeit beschäftigen, wobei der Brexit einen großen Raum einnahm. Als Gast in einem Arbeitskreis des Unterhauses konnte sie erleben, dass selbst vielen Abgeordneten die Auswirkungen des Brexit auf wichtige Lebensbereiche nicht klar sind und dass einige Arbeitsbereiche, die bisher von der EU verwaltet wurden, nach einem Brexit von Großbritannien selbst übernommen werden müssen. Umgekehrt hätte natürlich ein Brexit auch schwere Auswirkungen auf den Warenaustausch mit England. So befürwortete sie eine zweites Referendum zum Austritt.

Danach stellte sie wichtige Gründe für ein funktionierendes Europa heraus, sei es für die Außenpolitik, den Klimaschutz, die Digitalisierung und die Demokratie. Nur so könne Europa ein wirksamer Gegenpol gegenüber mächtigen Staaten wie USA und China sein, um nicht deren wirtschaftlichen Interessen wehrlos ausgeliefert zu sein. Auch die 70-jährige Zeit des Friedens ist der europäischen Idee zu verdanken. Leider gibt es EU-Staaten wie Polen und Ungarn, in denen wichtige Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit nicht beachtet werden. Um sie zu einer Umkehr zu bewegen, müssten ihrer Meinung nach europäische Gelder nicht mehr direkt an die Regierung gehen, sondern von einer Nichtregierungsorganisation verwaltet werden. Sie beklagte auch, dass Deutschland zwar mit fast 100 Sitzen im EU-Parlament die stärkste Staatengruppe sei, sich aber in einigen wichtigen Punkten nicht an die gemeinsam verabschiedeten Regelungen halte, so zum Beispiel bei der Reduzierung der CO2-Werte, wo die Belange der Wirtschaft mehr beachtet würden als der Klimaschutz. Auch die deutschen Mindestlöhne, die genau so für osteuropäische LKW-Fahrer bei der Arbeit in Deutschland gelten müssen, würden hier viel zu wenig kontrolliert und damit oft nicht bezahlt.

Auch bei weiteren Diskussionspunkten stellte sich heraus, wie wichtig eine starke Grüne Fraktion im Europaparlament ist und dass es sich lohnt, sich dafür einzusetzen.

Initiative gegen unnötigen Verkehrslärm

Bei uns am Bodensee gibt es nicht wenige Mitbürger, aber auch Touristen, die glauben, mit lautem Motorenlärm ihrer Umgebung imponieren zu müssen. Wir sind ohnehin schon vom starken LKW- und PKW-Verkehr auf der B31 geplagt und versuchen, mit Flüsterbelag dagegen anzukämpfen. Trotzdem kommt es nicht selten vor, dass einzelne Autos und Motorräder von Kirchberg bis Fischbach oder durch das ganze Dorf wegen ihrer Sportauspuffe zu hören sind.

Aus diesem Grund haben wir ein Schreiben an das Bundesverkehrsministerium, das Bundesumweltministerium und die Presse gerichtet und entsprechende Maßnahmen verlangt. Sie können es hier herunterladen, ebenso einen Bericht aus dem Südkurier vom 15.03.2018 dazu.

Siehe auch den Beitrag im Südkurier vom 6. April zu diesem Thema.

Endlich Verbesserungen an der Einfahrt zur B31 West!

                        

 

Sicher sind Sie auch schon oft, besonders im Sommer, lange Zeit an der Ausfahrt West gestanden und mussten minutenlang warten, bis eine Lücke im dichten Verkehr auf der B31 groß genug war, um gefahrlos in Richtung Meersburg einfahren zu können.

 

Aus Anlass der Bauarbeiten an der Meersburger Straße haben wir vom Ortsverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Zusam­menarbeit mit der Ortsgruppe des BUND in mehreren Schreiben an das Regierungspräsidium Tübingen unter Beilage von Unfallberichten der letzten Monate auf die besondere Gefahrenlage hingewiesen und dringend Abhilfe angemahnt. Vom RP wurde jedoch die Notwendigkeit von Maßnahmen bestritten.

 

Nun ist aber doch, sicher auch durch unsere Mitwirkung, eine Lückenampel eingerichtet worden und trägt seitdem wesentlich zu einer entspannteren und sichereren Einfahrt in die B31 bei. Hoffen wir, dass sie in Zukunft hilft, Unfälle zu verhindern!

Umweltfreundliche Technik - wen könnte ich fragen?

         Viele Menschen, vielleicht auch Sie, möchten gerne etwas für unsere Umwelt tun, indem sie umweltfreundliche Techniken nutzen wollen. Außer von Internet, Medienberichten und Werbung möchte man aber auch gerne Informationen direkt von Anwendern dieser Technik bekommen, so z.B. zu den Kosten, der Funktionsweise und eigenen Erfahrungen.

Um Ihnen dies vor Ort in Immenstaad zu ermöglichen, möchten wir eine Datenbank aufbauen, in die Mitbürger aufgenommen werden, die eine der unten angeführten Techniken selbst anwenden und bereit sind, interessierten Mitbürgern vor Ort Auskunft zu geben über ihre Erfahrungen. Diese Datenbank wird aber im Sinne des Datenschutzes nicht veröffentlicht, sondern dient uns nur dazu, bei Nachfrage von Interessierten einen Kontakt zu einem oder mehreren Anwendern herzustellen.

 Sollten Sie also selbst Nutzer einer dieser Techniken sein und zu ihrer Verbreitung beitragen wollen, wäre es schön, wenn Sie sich in unsere Datenbank aufnehmen lassen:

  • Bereich Wärme: Sonnenkollektoren, Heizung mit Bio-Energie, Wärmepumpe, Blockheizkraftwerk; Wärmepuffer...

  • Bereich Hausbau: Holzhaus, Passivhaus, Energieplus-Haus, Isolierung mit Naturstoffen...

  • Bereich Fortbewegung: Carsharing, Elektroautos, Hybrid-Autos, Gasautos...

  • Bereich Elektrizität: Solarzellen, Blockheizkraftwerk...

  • Bereich Wasser: Regenwasser-Nutzung mit Zisterne und Hauswasserwerk

  • Bereich Licht: Besondere Nutzung von LED

  • Haben wir etwas vergessen? Sie dürfen gerne ergänzen!

Bisher haben wir Rückmeldungen zu diesen Bereichen (schwarz).

Wer ist Anwender der grau markierten Techniken und möchte gerne Interessierten helfen? Bitte melden!

In diesem Falle senden Sie bitte eine E-Mail an k.guter(at)gruene-immenstaad.de mit folgenden Inhalten: Name, Adresse, Telefon, Mail-Adresse, und der Art ihrer Anlage. Wir bitten Sie dann bei Nachfragen darum, den Kontakt zu Interessenten aufzunehmen. So kommen Ihre Daten nicht in falsche Hände. Vielen Dank für Ihre Bereitschaft, der Umwelt zu dienen

 

Der Ortsverband von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Immenstaad

 

Das Vorstandsteam Angelika Eckstein, Franziska Breyer, Karl Guter